TERMINE - AKTUELLES

Donnerstag, 27. Februar 2014

engelplätze an der ostsee





manche orte in der natur brauchen einen klang!
so habe ich hier in bockholm-vig für die heiligen nächte 20013/14
ein klangspiel installiert.

Samstag, 28. Januar 2012

DIE BÄCHE IN FLENSBURG


die geomantiegruppe-flensburg erforscht gerade die bäche, die durch die stadt in die förde fließen. angefangen haben wir im dezember und januar mit der osebeck, die zwischen sonnwick und der marineschule in die förde mündet. dort nahmen wir sehr zu unserer überraschung trotz des unmittelbar angrenzenden militärgeländes und alter bunker aus der nazi-zeit, eine sehr ruhige und adventliche stimmung war.
mit dem lautrupsbach, der ganz in der nähe der hafenspitze auf der östlichen seite in die förde mündet und sich bis zum adelbyer friedhof ins land zieht, soll es weiter gehen.

Montag, 19. September 2011

DER idstedtLÖWE IST LOS

"der löwe verspricht vorn etwas, was er hinten nicht hält" war ein satz meines ausbilders am lehrerseminar in stuttgart, als wir einen löwen aus lindenholz schnitzen sollten.


SIE saß schon ganz erschöpft auf dem sockel des idstedt-löwens der vor kurzem im alten friedhof neu aufgestellt worden war. wir hatten uns hier verabredet um die geomantischen auswirkungen dieses kollossalen kriegsdenkmals in der uns geomantisch schon sehr vertrauten gegend des alten friedhofs zu untersuchen.


bisher hatte ich den gewaltigen löwen nur im vorbeiradeln wahrgenommen, mir aber schon beim bau des gewaltigen, sarkophagartigen sockels sorgen um die auswirkungen gemacht. jetzt sah ich zum 1. mal zum kopf des löwen empor, der gerade von der sonne angestrahlt im blauen himmel thronte. gleichzeitig prasselten die reifen eicheln von der großen schleswigeiche, die sogar 2 äste für den löwen opfern mußte, neben mich auf die erde.



immer wieder kommen staunende und fotografierende menschen vorbei, während ich versuche mich geomantisch auf den ort einzustimmen.
auch ich werde mit meiner aufmerksamkeit staumend in die höhe gezogen und von auf autoscheiben reflektierendem sonnenlicht geblendet. erst als SIE mich auffordert in die erde unter dem denkmal zu spüren komme ich zu mir und spüre wie die erde dort leben und atmen will und von der tonnenschweren last des sockels unterdrückt und zurückgehalten wird!
ich gehe weiter auf dem friedhof zu den mir gut vertrauten orten und stelle fest, das ich jetzt immer zum löwen hingezogen werde. alles ist von ihm überlagert. SIE stellte fest, das sogar die leyline, die auf dem querungsweg verlief zu ihm abgelenkt wurde.
was ist es für eine energie, die von diesem monstrum ausgeht, touristen in staunenden gruppe trotz regen anzieht und alle vorübergehenden aufblicken läßt?
sie hat mit sicherheit etwas mit krieg, machtdemonstration und unterwerfung zu tun! wir werden das noch genauer zu erforschen haben und uns fragen müssen, weshalb gerade jetzt so eine energie hier in flensburg auf dem sonst so friedlichen friedhof installiert wird.

Sonntag, 11. September 2011

geomantische arbeit in FAHRENSODDE

unsere arbeit began am strand einer kleinen idyllischen bucht in fahrensodde.
wir verbanden uns mit dem ostseewesen!
SIE ließ uns formen in den sand malen und sie gegenseitig in der bewegung des anderen wahrnehmen.


das persönliche muß völlig losgelassen werden und muß bereit sein seine völlige aufmerksamkeit dem anderen zu schenken. erst so entsteht ein kelch für die aufnahme des geistigen des ortes.


dann gingen wir dort zu einer kleinen quelle, die achim und ich zuvor entdeckt hatten.
wir hell-schmeckten das wasser.bei mir reagierte das sacral- und kehlkopfchakra.
als bild trat eine unglaublich hell und klar strahlendes licht auf, das sich wellenartig ausbreiten wollte, aber von etwas wie einem schwarzen ring daran gehindert wurde. ich spührte stark die männliche energie des ortes.



SIE führte uns etwas weiter am strand entlang an einen unscheibaren, dreckigen ort, wo es auch noch stark nach fisch roch. hier konnte ich zum 1. mal die wärme des geistigen lichtes direckt auf meiner haut über meinem herzen spühren. es war wunderschön und ich war von einer inneren aufrichte getragen. mir wurde klar wie sehr mein ego sich am äußerlichen festklammert aber der christus im ganz alltäglichen, banalem erscheint.


am ende unserer arbeit zeichneten wir eine gemeinsame form in den sand, die SIE mit einem gleichbalkigem kreuz abschloß.

KOSMOGRAMMSTEINSETZUNG auf dem freilandgelände

am 11.9.2011, dem schiksalsschweren datum, setzte ich meinen 1.selbstgearbeiteten kosmogrammstein auf dem freilandgelände.


bedeutende soziale prozesse in der wohnprojektgruppe waren vorausgegangen!
unsere geomantische untersuchung des geländes hatten genau vor einem jahr an diesem tag begonnen.


einen straßenkantstein, die zu hunderten auf dem ehemaligen bauhofgelände der stadt gelagert wurden, hatte ich mit einem normalen bohrhammer durchbohrt und mit der flex auf beiden seiten eine einfache form eingearbeitet.
diese kosmogrammstehle soll jetzt das gelände mit dem ostseeeengelwesen an der hafenspitze und den ostseeenergien verbinden .


= das gut werde, was menschen von herzen gründen ,aus häuptern zielvoll im einklang mit allen lebewesen führen wollen =

Freitag, 15. Juli 2011

WESENS=WAHRNEHMUNGSÜBUNGEN AM OSTSEESTRAND

DIE METHODE:
beobachten, wo das wahrgenommene (wesen) im eigenen körper spürbar ist (chakren)und dann die bewegung des wesens nach bewegen. dann eine form dafür auf papier zeichnen, diese dann mit defocussiertem blick anschauen, die augen schließen, im herzen lauschen, was sie sagt und dann wieder mit dem eigenen körper nachbewegen. entspricht diese bewegung der ersten, dann stimmt die form, sonst nochmals+nochmals+nochmals zeichnen und prüfen bis es stimmig ist.

2.SCHRITT:
nach dem bewegen und zeichnen ein wort, einen begriff oder satz für das wahrgenommene wesen finden: bei mir war es beim sandwesen z.b. der reim:
=OSTSEESAND ZERRINNT IN MEINER HAND=
3.SCHRITT:
eine frage an das wesen stellen und versuchen in einen dialog zu kommen. das ist nicht einfach, es brauchte bei mir viele versuche. doch bäuchlings auf dem strand liegend erlausche ich auf meine frage: ostseesand, was willst du mir sagen? folgende antwort wieder in reimform:
=MEERESSTILLE-MEERESGRUND-ROTERMUND=
es müssen natürlich die richtigen fragen gestellt werden, um brauchbare antworten zu erhalten, genau wie im alltäglichen leben auch!

im 4. schritt versuche ich meine wahrnehmungen noch zu schärfen und zu differenzieren:
-ich beobachte meine willensimpulse. was passiert in meinem körper? was möchte ich tun, wie mich bewegen?
-ich beobachte die gefühle, die in mir aufsteigen.
-welche gedanken steigen in mir auf?

im atelier erinnere ich mich an die am strand erlebten wesensformen und ritze sie in eine gipsplatte.ich grabe eine spur, einen abdruck in die materie ein und erschaffe mit dieser willenstat die wahrgenommenen wesen neu/nach. durch farbiges gestalten mit aquarellfarben gebe ich den wesen-(formen) ein seelisches gewandt.


durch das erneute nachbewegen dieser formen prüfe ich, was das wesen mit mir macht, wie es auf mich wirkt. im austausch mit der seminargruppe darüber verobjektivieren sich meine individuelle wahrnehmungen und wirkungen und es werden neue begriffe und auch wortschöpfungen dafür gefunden.

Montag, 27. Juni 2011

WESENSPERFORMANCE


performance zur erlösung der frau am alten mühlteich und des erstarrten froschjünglings im carlisle park.
diese performance fand im rahmen des kunst&kulturprojekts:
=temporäre gärten= während des dortigen landart-camps statt.


11 wesens-künstler von nord- und ostsee trafen sich, um gemeinsam etwas für die erlösung dieser polarisierung zu arbeiten. es war großartig dabei sein zu dürfen!


mitten im carlisle-park wuchs eine blaue riesen-blume im zentum eines grünen düngerkreises aus dem boden. in der quellmulde neben dem froschbrunnen gab es einen abgesperrten bereich und ein teilnehmer hatte wasser vom rest des alten mühlteiches hinter dem bahnhof mitgebracht. nach einer gemeinsamen einstimmung liefen wir im gänsemarsch eine form auf dem rasen des ehemaligen mühlenteiches und jetzigen carlisle-parks. für mich war es großartig zu erleben, wie die gelaufene form in meinem bewußtsein stehen blieb und ich die durchkreuzungen und überschneidungen und die ganze gruppe der wesensperformer gleichzeitig wahrnehmen konnte. dann suchte jeder seinen platz und reihum wurden die dort anwesenden wesen von den künstlern mit völlig freien gesten zum ausdruck gebracht.


ich hatte selbst schon viel und mit verschiedenen gruppen an diesem ort gearbeitet, aber noch nie soetwas ausdrucksstark wirksames für die erlösung der beiden durch den bau der eisenbahnlinie getrennten wesen erlebt.
in dem abgegrenzten bereich unterhalb des froschbrunnens suchten wir eine geste und ein wort, einen begriff für das dort erlebbare wesen des gelähmten jünglings. dann stellten wir uns um den brunnenrand, gaben das wasser von dem rest des alten mühlenteiches, wo die frau lebt, in den springbrunnen und bildeten im klangäther uber töne eine brücke zwischen den beiden sich zueinander sehnenden.

bei mir tauchte als begriff für diese gelungene klangbrücke das wort -froschleich- auf. mein innerer tatendrang brachte mich dazu am nächsten tag einige der byrdballs, die schon auf der schlei geschwommen waren zu vergolden und sie als =kunst-froschleich= in den brunnen und teich zu werfen.